venenchirurgie

Schaumsklerosierung


Bei diesem Verfahren, das in Italien entwickelt wurde und seit etwa 10 Jahren zunehmend zum Einsatz kommt, wird ein Schaum, der unmittelbar zuvor aus dem lang bekannten Verödungsmittel Polidocanol und Luft erzeugt wurde, unter Ultraschallkontrolle in die defekte Vene gespritzt. Der Schaum füllt die Vene und zerstört während der Einwirkzeit (ca. 5 min) ihre Innenschicht. Die Vene thrombosiert in der Folge und bleibt im Optimalfall dauerhaft verschlossen.

Der Primär- und der Langzeiterfolg liegt allerdings niedriger als beim Radiowellenverfahren. Andererseits kann man den wenig aufwändigen und kaum schmerzhaften Vorgang unproblematisch wiederholen. Die unerwünschten Nebenwirkungen des Verfahrens können Hautverfärbungen (bei oberflächlichem Venenverlauf) sein und vorübergehende neurologische Erscheinungen sein wie Kopfschmerzen oder Sehstörungen.

Für die Schaumsklerosierung ist keinerlei Betäubung erforderlich. Sie erfolgt in der Praxis und zieht keinen Arbeitsausfall nach sich.

Weitere Behandlungsmethoden in der Venenchirurgie:


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