venenchirurgie

Krampfadern entfernen mit der Standard-Operation

In der Hand des geübten Spezialisten ist die Krampfadernoperation ein risikoarmer Eingriff. Seltene Komplikationsmöglichkeiten sind allenfalls Wundheilungsstörungen, Blutergüsse oder vorübergehende umschriebene Gefühlsstörungen.

Kernpunkt der Krampfadernoperation ist in der Regel die Ausschaltung der nicht schließenden Mündungsklappe (sog. Crossektomie), sowie die Entfernung des defekten (insuffizienten) Abschnitts der Stammvene. Ferner werden die größeren erweiterten Seitenäste entfernt, sowie weitere insuffiziente Verbindungen zu den tiefen Venen (Perforansvenen) verschlossen. Dieses Vorgehen führt zu einem kompletten Verschwinden der Krampfadern und verhindert weitestgehend ein Wiederauftreten.

Die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose liegt bei der Krampfadernoperation bei unter 1% und damit um ein Mehrfaches niedriger als z.B. bei einer Kniegelenksspiegelung.

Über die Details der Operation und ihre Risiken wird Sie Ihr Operateur in einem persönlichen Gespräch aufklären und Ihre diesbezüglichen Fragen ausführlich beantworten.

Der Eingriff kann in Vollnarkose oder in Rückenmarks- (Spinal-) narkose erfolgen. Bei weniger ausgedehnten Befunden kann auch nur das betroffene Bein betäubt werden oder sogar eine örtliche Betäubung angewendet werden. Hierüber wird der Narkosearzt mit Ihnen vor dem Eingriff persönlich sprechen.

Die Operation erfolgt heutzutage in der Regel ambulant. Stationär werden Operationen an beiden Beinen, Rezidivoperationen durchgeführt oder bei Patienten mit Begleiterkrankungen wie Diabetes, Herzrhythmusstörungen, Asthma etc. Auch alleinstehende Patienten können nicht ambulant operiert werden.

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